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Abschiedsschmerz. Die letzte Woche der 99fotografen. Ein Projekt von Johannes Mairhofer.

By Raimund / Juli, 26, 2015 / 0 comments

Von Johannes Mairhofer kann man sehr viel lernen. Nicht zuletzt, dass Behinderungen und ein spannendes, sinnerfülltes Leben Kein Widerspruch sind. Sein Abschied von der Berufsfotografie und wie er damit umgeht, vor allem wie er ihn kommunizierte, beeindruckt mich. Respekt.

Mit dieser Woche geht auch eines seiner großartigen Projekte zuende. Der 99. Fotograf kuratierte die letzte Woche der 99fotografen auf Twitter via @99fotografen.

Fast wäre es unser gemeinsames Projekt geworden. Dass wir uns über das weitere Vorgehen schon am nächsten Tag heftig stritten und daraufhin die Zusammenarbeit einstellten, konnte einen Johannes Mairhofer nicht davon abhalten, in der Ankündigung zu meiner Woche mich als Gründungsmitglied zu nennen. Das zeigt einmal mehr seine Größe und sagt viel über seinen Charakter. Mit ihm kannst Du streiten und langwierige Auseinandersetzungen haben, ohne dass eine Freundschaft, eine grundsätzlich gegebene Verbundenheit darunter leidet. So etwas gibt es immer seltener. Johannes Mairhofer und Raimund Verspohl

Ich kenne Johannes als ehrlichen, unprätentiösen Menschen. Er sagt seine Meinung und bleibt dabei, auch bei starkem Gegenwind. Ich bin sehr froh, dass sich Johannes und meine Wege über die 99fotografen hinaus noch viele Male kreuzen können. Für mich ist er ein Freund geworden.

Deshalb, lieber Johannes Mairhofer, ist mein Abschiedsschmerz zum Glück auch nur ein kleiner.

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