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Fluffige Lichttupfen im Hintergrund aka Bokeh. So geht ’s.

By Raimund / Juli, 12, 2013 / 0 comments

Vor kurzem wurde ich gefragt, Wie kriege ich ein gescheites Bokeh hin, welche Einstellungen nimmst Du bei Deiner Cam immer? 

Die wichtigsten Vorraussetzungen

Die größte Blende nehmen. Also die mit der kleinsten Zahl. Je größer desto unschärfer werden die Tupfen im Hintergrund. Bei gleichbleibenden sonstigen Rahmenbedingungen.

Der Hintergrund muss ordentlich weit vom fokussierten Objekt entfernt sein. Je weiter weg desto unschärfer die Tupfen, in der Fachsprache Zerstreuungskreise genannt. Der Hintergrund sollte möglichst gleichmäßig strukturiert sein und kontrastreiche Lichtreflexe bieten. Das funktioniert draußen am besten bei Sonnenschein mit Springbrunnen, Laubbäumen, Straßen mit vielen Autos, Häuserfronten mit vielen Fenstern etc.

Die Gleichmäßigkeit wird zuweilen als das Qualitätsmerkmal für das Bokeh angesehen. Ich finde, Bokeh ist schön und im Hinblick auf fotografische Gestaltungsmöglichkeiten sogar wichtig. Aber zu großen Teilen auch Geschmacksache.

Eine ausführlichere und interessante Betrachtung, insbesondere zu den verabredeten Qualitätsmerkmalen von Bokeh ist auf Spiegel Online zu finden.

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