_raimund verspohl portraits

Schattenseiten. Shooting bei prallem Sonnenschein.

By Raimund / Juli, 17, 2015 / 0 comments

Bei Outdoor Shootings zu dieser Zeit, also im Sommer, fürchten sich nicht wenige Kundinnen und Kunden vor der Sonne. Genauer gesagt haben sie Angst, ich würde sie in die pralle Sonne stellen. Nein! Tue ich natürlich nicht!

Ab in den Schatten.

Während des Shootings achte ich die ganze Zeit darauf, dass mein Model niemals der prallen Sonne ausgesetzt wird. So gut es eben geht. Warum?

1. Weil sonst das Make-up davon fließt.

2. Direktem Sonnenlicht ausgesetzt kneifen die meisten Menschen die Augen zu kleinen Schlitzen zusammen. Die Augen sind so gut wie nicht mehr sichtbar. Wie sieht das denn aus!?

3. Augenbrauen und Nase werfen harte Schlagschatten ins Gesicht.

Also. Posen und Fotografieren im Schatten. Auf Sonnenlicht und Sommerfeeling muss man ja dennoch nicht verzichten. Besonders in städtischen Gebieten gibt es genügend Flächen, Hauswände, Fenster et cetera, die jede Menge Sonnenlicht abstrahlen, auch in die Bereiche, die im Schatten liegen. Ist dem nicht so, greift man zu Hilfsmitteln, wie einem Reflektor zum Beispiel. Bei letzterem kann ich das reflektierte Licht sogar noch gezielt nach meinen Bedürfnissen modulieren. Das heißt, ich kann mittels Farbe und Oberflächenstruktur meines Reflektors Lichtfarbe und -verteilung steuern. Ebenso wie die Lichtmenge, die auf die zu porträtierende Person abgegeben wird.

Shooting im Schatten

Blende oder Diffusor.

Falls es aber doch mal erforderlich ist das Model in die Sonne zu stellen, weil man zum Beispiel nur so einen bestimmten Hintergrund integrieren kann, arbeitet man mit einer Blende oder einem Diffusor. Die Blende bringt Schatten, der Diffusor ist lichtdurchlässig und bringt ein weiches gleichmäßige Licht.

Leave a Reply

Post Comment

%d Bloggern gefällt das: