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Wer ist Raimund?

„Ich hasse es fotografiert zu werden!“

So wie ich! Deswegen stehe ich ja auch hinter der Kamera. Das antworte ich oft und gerne darauf.

Offenbar gehen viele davon aus, dass Fotografen natürlich keine Probleme damit haben, vor der Kamera zu stehen. Das ist ein Irrtum. Ich habe großes Verständnis für jede und jeden, die/der nicht gerne fotografiert werden mag und sich auf Fotos nicht gefällt.

Die Liebe zur Porträtfotografie und zu den Menschen, mit denen ich durch die Fotografie zu tun habe. Menschen, die sich und ihrer Umgebung mit Respekt und Wertschätzung begegnen. Darum bin ich leidenschaftlich gern Porträtfotograf.

Offen. Unvoreingenommen.

Die Gabe, gut zuhören und gute Fragen stellen zu können, hatte ich wohl schon lange bevor ich damit als Porträtfotograf erfolgreich wurde.

Zuhören und die richtigen Fragen stellen.

Wer weiß, unter anderen Umständen wäre ich wohl Therapeut oder Coach geworden. Ein Freund von mir studierte Sozialpädagogik. Ihn begleitete ich ein zwei mal in seine Vorlesungen. Mal abgesehen davon, dass das Gebäude, in dem diese Fakultät untergebracht war, trostlos aussah, schienen mir die beruflichen Aussichten meines Freundes desgleichen zu sein.

Jedenfalls würde man wohl eine enorm hohe Frustrationstoleranz benötigen, um als Sozialarbeiter nicht in kürzester Zeit schwermütig zu werden, so mein Fazit. Ich war raus.

Außerdem wollte ich etwas cooles machen. Weil ich mich nicht für gut genug hielt und mir schlicht auch der Mut fehlte, ein Musikstudium anzufangen, entschied ich mich für Grafikdesign. „Oh Grafikdesign studierst Du? Cool!“ Bingo. Ich hatte was cooles.

Die Aussicht auf ein abenteuerliches Agenturleben und Ruhm.

Denkste. Das hat für mich nicht funktioniert.

Fotografiert hatte ich viele Jahre hauptsächlich auf Reisen. Sehenswürdigkeiten. Keine Menschen. Auf dem Vorplatz einer Kathedrale wartete ich gerne schon mal so lange, bis kein einziger Mensch mehr im Bild war.

People- und Streetfotografie.

Während einer neunmonatigen Reise durch Indonesien beschäftigte ich mich dann auch mit der People- und Streetfotografie.

Anfang der 90er, als Grafikdesigner in Münchner Agenturen und später selbstständig, blieb die Fotografie weiterhin ein Hobby. Trotzdem ich das ein oder andere Reisefoto an Verlage in München verkaufen konnte. In gelegentlichen Porträtfotos für den Freundeskreis fand ich nach und nach meine Leidenschaft und das Talent für die Porträtfotografie.

„Social Media ist doch Quatsch und Zeitverschwendung.“

Vor allem facebook sei Dank, dass ich heute aus voller Überzeugung und mit Leidenschaft Porträtfotograf bin. Das unmittelbare Teilen von Fotos und der damit verbundene Austausch von Kommentaren, von Lob und Kritik, brachte schnell regelmäßige Anfragen, die mich nach und nach vom Grafiker zum Porträtfotografen werden ließen.

Stärker als jeder Kaffee.

Schmeiß’ mich morgens um 6 aus dem Bett, drück’ mir meine Kamera in die Hand und ich brauche keinen Tropfen Kaffee um hellwach zu sein.

Warum?

Die Momente, in denen mein Gegenüber sich mir völlig anvertraut, seine Fassade fallen lässt, mir die Kontrolle überlässt und den unverstellten Blick auf die Persönlichkeit zulässt. Das sind die Momente, die mich begeistern und fesseln.

über Raimund Verspohl Porträts

Wer sind meine Kunden?

Zu meinen Kunden gehören vor allem Coaches, PR Agenturen, Mode- und Fashion-Label, Zeitschriften, Autoren, Schauspieler, Künstler, Persönlichkeiten aus der Showbranche und der Politik sowie die Huffington Post, Burda und Siemens.

 

Stimmen zu raimund verspohl portraits

Ich kenne nur wenige Fotografen, denen es auf so unnachahmliche Weise gelingt, das Wesen eines Menschen im Bild festzuhalten wie Raimund. (Maren Martschenko) 
Der Mann mit den großen Portraits. (Nadia Zaboura)
Stilvoll, mit Tiefe und authentisch. (Eva Patricia)
Lieber Herr Verspohl, immer wieder begegnet mir Ihr Name … Ihr Ruf eilt Ihnen voraus und so bin ich immer neugierig.
Hey Raimund – ich Danke Dir. Mal abgesehen von den Fotos selbst – Du hast in Vielem was Fotografie betrifft, meine Perspektive verändert.
Der Mann mit der Zauberlinse. (Karla Paul)
Einfach großartig, welche einzigartigen Momente Raimund vor der Linse mit dir einfängt …. . Das liegt unter anderem an der unglaublichen Ruhe, die er während des Shootings ausstrahlt….. Man findet sehr schnell zu sich selbst. So, dass die Bilder sehr authentisch, lebendig, magisch, ergreifend und vielschichtig rüber kommen. (Thamara Barth)
Nie hätte ich gedacht, dass es mir einmal so viel Spaß machen würde, vor der Kamera zu stehen. Raimund, mit deinem offenen Herzen und deinem wachen Auge hast du mich einfach ich selbst sein lassen. Danke für deinen Blick und dein Klick im richtigen Augenblick! Wer authentische Bilder möchte, der ist bei dir in besten Händen. (Nathalie Springer)
Lieber Raimund! Viele Fotografen verfallen ihren Annahmen und lassen sich vom Schein leiten…
DU bist eine Ausnahme. Du hast schon im ersten Shooting MICH erfasst, tiefe Momente festgehalten und in meine Seele geschaut! Danke! (Alexandra Mennes)
ich bin total geflasht – wie klasse die Fotos sind – ich erkenn mich wieder und find mich schön drauf.  (Monika Pfundmeier)
Raimund bröckelt gnadenlos jede Fassade ab, bis er Dein echtes Bild vor die Linse bekommt.Das ist in einer Zeit, in der jeder „was drauf cremt“ um möglichst perfekt auszusehen, eine messerschafe Kombi aus bretthartem Handwerk mit kreativem Fingerspitzengefühl und künstlerischem Tiefgang. Das Ergebnis ist bestechend. Meine Anforderung war hoch und wurde um 300% übertroffen: Ich wollte 2 Fotos haben und ich bekam 6, von denen ich mich nicht mehr trennen möchte. (Beate König)
Du hast wirklich auf eine ganz besondere Art die Stimmung des Abends eingefangen.
Viele Momente, die während der Feier schnell an uns vorbeigezogen sind, können wir durch deine Fotos nochmal in Ruhe auf uns wirken lassen.
Danke dafür. (Anna Reitberger)

 

10 Fragen und 10 Antworten

2011 wurde ich von Maren Martschenko für ihre 10 Fragen an … interviewt.

Im Interview mit Martina Fuchs ->

https://www.martina-fuchs.com/im-gamechanger-interview-portraetfotograf-raimund-verspohl/

Fotos: Stephanie Wiesner