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Polas. Kein Make-up. Kein Photoshop.

By Raimund / Dezember, 26, 2014 / 0 comments

Die ungeschminkte Wahrheit.

Modelagenturen und ihre Kunden suchen sich die Models nicht nur nach den aufwendigsten und schönsten Fotos der Mappe aus, sondern auch nach denen, die das Model ganz natürlich zeigen. Ganz natürlich heißt, ohne extravagante Outfits, ohne Schminke und ohne Photoshop. In figurbetonender, enganliegender Kleidung, wie zum Beispiel Trikots. Unterwäsche, Bikini und Badehose zeigen viel von der gesamten Hautbeschaffenheit, was dem Kunden unter anderen auch sehr wichtig ist. Das Posing zurückhaltend, neutral. Der Hintergrund sollte ebenso unauffällig sein. Eine weiße Wand genügt.

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Anhand der Polas kann der Betrachter im Vergleich zu den anderen Fotos aus dem Portfolio, die mit Make-up etc., sehen, welches Potential ein Model hat. Welche Bandbreite an Wandlungsmöglichkeiten.

Wieso heißt das Polas?

Der in der Modelsprache bekannte Begriff Polas leitet sich ab von den früher weitverbreiteten Polaroid-Fotos. Bilder, die direkt nach der Aufnahme auf Fotopapier aus der Kamera kommen. Auch heute werden Polas vereinzelt noch mit richtigen Polaroid Kameras gemacht. Die unretuschierte Wahrheit direkt auf Papier.

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